Optimale Käse-Lagerung

Käse optimal lagern

 

Käse ist kein Genussmittel, das man ewig aufbewahren kann. Deswegen macht es Sinn kleinere Mengen einzukaufen, die dann auch zeitnah verbraucht werden.

 

Stücke, die in Klarsichtfolie eingewickelt sind, sollten vor dem Gang in den Kühlschrank in Papier um verpackt werden – die im Käse lebenden Organismen brauchen Luft zum Atmen. 

Beschichtetes Käse- oder Wachspapier, wie man es beim Käsefachhändler bekommt, ist dafür bestens geeignet. Einfach jedes Käsestück einzeln einwickeln und an einer geeigneten Stelle im Kühlschrank (meist ist es das Gemüsefach) lagern.

Wer einen kühlen, dunklen Raum zur Verfügung hat, der gut belüftet ist, kann seinen Käse auch dort aufbewahren. Wichtig ist aber, dass sich die Raumtemperatur deutlich von der Reifetemperatur des Käses unterscheidet, da es sonst zur Nachreifung kommen kann.

Fisch und andere geruchsintensive Lebensmittel sollte auf jeden Fall von Ihrem Käse ferngehalten werden!

Wenn Sie im Käsefieber einmal mehr gekauft haben als Sie essen können, kommen Sie bitte nicht auf die Idee, die überschüssigen Mengen einzufrieren.

Käse sollte nie unter sechs Grad lagern!

Wer möchte schon beim Genuss seines Lieblingsprodukts Qualitätsverluste hinnehmen.

Doch genau damit muss man rechnen, wenn man Käse einfriert. Die Kälte tötet die Milchsäurebakterien, unterbindet die Reifung und lässt das im Käse enthaltene Wasser kristallisieren. So werden Struktur und Geschmack nachhaltig verändert. 

Gut verpackt hält Hartkäse im Kühlschrank  mehrere Wochen. 

Und seien wir ehrlich: Länger brauchen wir eh nicht, um unsere Käsevorräte zu verputzen!

 

 

Tipp: Einfach ein paar Freunde einladen und gemeinsam die Käsevorräte vernichten. Dann schmeckt Käse sowieso am besten!